Tiere und Naturheilkunde

11 August 2010 keine Kommentare
eingetragen unter: Gesundheit

Viele Behandlungsmethoden in der Naturheilkunde können auch bei Tieren angewand werden.Will man sein Tier oder Nutztier mit einschlägigen Naturheilkundeverfahren behandeln,kann sich an einen Tierarzt gewendet werden, der solche Verfahren in seinem Angebot hat oder an einen Tierheilpraktiker,der die einzelnen Heilverfahren beherrscht.
Die ökologischen Landwirtschaft, hier werden solche Verfahren (pflanzliche o. homöopathische Mittel)vorrangig eingesetzt. Diese Mittel wirken sich nicht negativ auf die biologische Landwirtschaft aus, da hier sehr hohe Auflagen wichtiger Bestandteil sind.

Zum Beispiel sind die Homöopathie und die Akupunktur Verfahren aus der Naturheilkunde,die bei Tieren angewendet werden.Die Homöopathie geht auf den deutschen Arzt Hahnemann zurück, welcher sie im ausgehenden 18. Jahrhundert auf der Grundlage des Ähnlichkeitsprinzips entwickelte.Dabei sollen Beschwerden und die verschiedenen Krankheitssymptome mit homöopathischen Mitteln behandelt werden,die diese bestimmten Symptome bei Gesunden auslösen würden. Hahnemann ging davon aus, dass die Homöopathie auf die Tiere übertagbar sein.Somit gibt es spezielle Arzneimittelbilder für die Behandlung von Tieren.Homöopathika sind potenzierte Grundsubstanzen,die oft giftig sind,sodass sie 1:100 oder 1.1000 verdünnt werden.

Tierheilpraktiker behandeln kranke Tiere darüber hinaus auch mit Akupunktur und beraten die Tierhalter bei Fütterungs- und Haltungsproblemen.Ein Tierheilpraktiker ist kein Veterinärmediziner, kann also keine Operationen oder Impfungen vornehmen. Die Berufsbezeichnung „Tierheilpraktiker“ ist nicht geschützt,daher sollte Amen bei der Auswahl eines Tierheilpraktikers auf eine Mitgliedschaft in einem Berufsverband für Tierheilpraktiker achten,da diese eine Berufsordnung für qualitative Arbeit verlangen.

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